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Welpen und Junghunde sind HD*- & ED**-gefährdet – warum?

Leistungshunde brauchen gesunde Gelenke. Alten Hunden kann man das Laufen erleichtern. Die biologisch-artgerechte Ernährung ist Basis für Gesundheit.
Was ist dran an der Behauptung, HD* und ED** würden vererbt? Und man könne deshalb daran nichts ändern.

Die Diagnosen HD oder auch ED werden als gottgegeben hingenommen, denn es wird fast allgemein behauptet, die Schäden seien genetisch bedingt, würden also von Eltern auf Welpen vererbt und nur durch Aussortieren befallener Hunde aus der Zucht zu vermeiden sein. „Genetisch bedingt“ ist eine der beliebtesten Ausreden. Das wird uns nun seit etwa 50 Jahren erzählt, vor allem von den Zuchtverbänden und den Tierärzten. Hunde, die diesem genetischen Anspruch nicht entsprechen, bekommen keine Zuchterlaubnis.Inzwischen gilt das nicht nur für Schäferhunde, sondern für alle Rassen.

Wer sich mit der Epigenetik befasst hat, erkennt in den Gelenksproblemen die Folgen einer extrem energiereichen Fütterung, wie sie nun schon über viele Generationen mit extrudiertem Trockenfutter praktiziert wird.

*HD = Hüftgelenksdysplasie
**ED = Ellenbogengelenksdysplasie
Es handelt sich um Verformungen der Gelenke, also von Kugel und Pfanne.

Dazu kommt noch eine hohe Belastung mit chemischen Stoffen aus der Umwelt und der Medizin. Mit dem Ausschluss befallener Hunde aus der Zucht meinte man, nach einigen Generationen die Fehlbildungen herauszüchten zu können. Das klingt ja zuerst einmal logisch. Nun ist aber nach vielen Generationen klar, dass die Anzahl der befallenen Hunde in den vergangenen 50 Jahren immer weiter angestiegen ist. Die Annahme der Erblichkeit ist schon damit widerlegt. Es gibt noch weitere Gründe.

Inzwischen treten Verformungen an allen möglichen anderen Gelenken im Körper auf, und Gelenke gibt es viele, besonders in der Wirbelsäule. Alle diese Schäden müssten ja nun ebenfalls genetisch bedingt und entsprechend durch Gene nachweisbar sein. Diesen Nachweis gibt es nicht, kann es auch gar nicht geben. Tatsache ist, dass man gar nicht weiß, welche Gene denn verantwortlich sein sollen, es sind Spekulationen. Trotzdem wurde die Genanalyse als Nachweisverfahren durchgesetzt.

Werden HD und ED wirklich vererbt? Andere Erklärungsmodelle wurden nie ernsthaft diskutiert
Als erster Diagnoseschritt werden Röntgenbilder gefordert. Treu und brav unterwerfen sich die Züchter und bezahlen. Abertausende Züchter sind darauf hereingefallen und werden nun, treten Gelenksschäden bei jungen Hunden auf, von Käufern dafür verantwortlich gemacht und häufig auch verklagt. Einen Sinn haben diese Röntgenbilder allerdings schon, denn sie weisen darauf hin, dass den Gelenken geholfen, also anders gefüttert werden muss.

Die erste Frage muss sein: Was hat sich vor ca. 50 Jahren geändert? Was also kann für die Häufung von HD und ED verantwortlich sein?
Wir von PerNaturam waren uns schon vor vielen Jahren sicher, dass HD und ED nicht vererbt werden, genauso wenig wie Epilepsie. Die angeblichen Erbkrankheiten werden erworben als Folge vor allem einer nicht artgerechten Fütterung.

Die meisten Hunde heute werden mit extrudiertem Trockenfutter ernährt, in dem rein rechnerisch alles sein soll, was Hunde angeblich brauchen, so dass man keine Verantwortung mehr übernehmen muss. Schon die meisten Welpen werden vom ersten Tag an, wenn sie anfangen, selbständig zu fressen, damit ernährt und die Mütter während der gesamten Trächtigkeit. Alle extrudierten Trockenfutter, egal welcher Marke, enthalten Stärketräger, manche mehr als 40 %. Diese Stärketräger sind: alle Getreide (sehr häufig Reis), Kartoffeln, Süßkartoffeln, Bananen, Hirsen, auch Hülsenfrüchte, wie Soja, Linsen, Erbsen oder Kichererbsen. Die enthalten neben Eiweiß auch reichlich Stärke.

Ist es Zufall, dass vor etwa 50 Jahren der große Boom der extrudierten Trockenfutter begann, also etwa zur selben Zeit, als sich die Fälle von HD und ED häuften? Heute sind es die meist verkauften Futter überhaupt und üblicherweise das erste Futter der meisten Welpen und auch der meisten erwachsenen Hunde.

Stärke ist der Energiespeicher der Pflanzen, die Speicherform des Zuckers. Diese Stärke wird mit Hilfe des Enzyms Amylase in Zucker umgewandelt, der dann ins Blut gelangt und mit Hilfe des Hormons Insulin in alle Körperzellen gepumpt wird. Der Körper wird überschwemmt mit Energie. Von einem normalen Stoffwechsel kann keine Rede mehr sein.

Was machen die Welpen mit dieser riesigen Menge Energie?
Was zuerst dem Züchter auffällt: Solche Welpen entwickeln sich scheinbar prächtig. Sie wachsen schneller als andere, vor allem ihr Knochensystem. Sie werden gemästet. Mancher Züchter ist darauf so richtig stolz. Was soll er auch anderes denken?! Trockenfutter erscheint ihm als ideales Aufzuchtfutter. Schon lange weiß man, dass eine extrem energiereiche Fütterung zu beschleunigtem Wachstum der Welpen führt, insbesondere des Knochengerüstes. Dabei kommt es zu Schäden bei der Gelenkbildung und sicher nicht nur da. Auch die inneren Organe werden geschädigt, vor allem die Bauchspeicheldrüse und die Nieren wegen Wassermangels.

Ein Blick auf die Fütterungsmethoden der Nutztiere hätte Warnung sein müssen. Egal ob Hühner oder Schweine, Schäden an Knochen und Gelenken sind die Regel, spielen aber keine Rolle, denn die Tiere werden ja bald geschlachtet.

Nun folgen Sie mir bitte auf einem Gedankenspaziergang in die Geschichte!
Hätte es diese behaupteten HD-ED-Gene schon bei den Vorfahren unserer Hunde, den Wölfen, vor 30-, 50- oder 100-Tsd. Jahren gegeben, hätten die Betroffenen nicht jagen können, wären vom Rudel ausgestoßen worden und verhungert. Die Gene hätten sich im Genpool nicht halten können, sie wären ausselektiert worden. Und ganz sicher wären sie nicht dazu gekommen, Nachwuchs zu zeugen. So läuft das eben in der Natur: harte Selektion. Dieses Selektionsprinzip lässt sich nicht wegdiskutieren. Wer es dennoch versucht, will täuschen. Nun gab es diese Gene nicht, und zudem haben sich die Wölfe auch artgerecht von Beutetieren ernährt und deshalb konnten HD und ED als Erbkrankheit auch nicht auftreten.

Nun wird ja aber behauptet, und Wissenschaftler geben sich dafür her, es gäbe diese Gene. Wie soll das von statten gegangen sein? Haben sich die Gene irgendwann vor etwa 50 oder 100 Jahren in das Erbgut der Hunde eingeschlichen so wie Läuse ins Fell? Wo kamen die her? Gene fallen ja nicht vom Himmel, sie werden durch Verpaarung von den Eltern an die Nachkommen weitergegeben.

Da inzwischen alle Rassen gleichermaßen betroffen sind, muss man schon aus diesem Grund die Gen-These fallen lassen. Ähnliches gilt übrigens auch für die sich häufenden Fälle von angeblich "genetisch" bedingter Epilepsie.

Die meisten Hundehalter haben sich von einer biologisch-artgerechten Fütterung, die sich an den Wölfen orientiert, meilenweit entfernt. Auch unsere Hunde würden sich wie Wölfe ernähren, dürften sie denn jagen. Davon wollen die Hersteller extrudierter Trockenfutter nichts wissen. Und so wird dann, passend zu den Extrudaten, behauptet, das Verdauungssystem der Hunde habe sich von dem der Wölfe weit entfernt. Was man davon halten muss, kann man im Film von Herrn Jessat bestens beobachten (www.artgerecht-tier.de/hunde/d-barfen-1095063994). Schauen Sie sich den mal an! Das ist die Antwort. Und kleine Hunde verhalten sich keinen Deut anders.

Welpen sollten langsam wachsen
Eine biologisch ausgewogene Fütterung, die den Energiebedarf deckt, aber nicht mehr - reduziert die Gefahr der Missbildungen erheblich oder schaltet sie ganz aus. Welpen sollten langsam wachsen. Die Komponenten eines Futters müssen ungefähr dem entsprechen, was ein Beutetier, Maus, Hase oder Reh, enthält, also alle Körperteile, aber keine Stärke. Füttern Sie, wie auf Seite 7 beschrieben!

Besteht die Sorge, es könnten Schäden an den Gelenken auftreten oder wurden die schon festgestellt, dann geben Sie sofort täglich kleine Mengen Perna Junior ins Futter. Bei Welpen großer Rassen sollte Perna Junior während der gesamten Wachstumsphase, also mindestens die ersten zwei Jahre, nicht fehlen. Hat die Mutter bereits davon bekommen, kennen die Welpen den Geschmack schon von der Muttermilch.

Ernähren Sie Ihre Hundemütter und Hundeväter und dann die Welpen biologisch artgerecht, vielfältig und abwechslungsreich, wie der Wolf es täte. Geben Sie ihnen möglichst wenig chemische Stoffe, seien Sie zurückhaltend mit Medikamenten, und reduzieren Sie die Stärke bis an die Nullgrenze. Hunde brauchen Fette und Fleisch, aber weder Stärke noch Zucker. Ihren Bedarf an Zucker decken sie aus dem Fleisch, in dem Glykogen gespeichert ist. Das ist die tierische Speicherform des Zuckers. Besonders viel davon ist in der Leber vorhanden. Aber Vorsicht, der Anteil Leber in der Fütterung sollte 5 % der Fleischmenge nicht überschreiten, sonst führt das zu Durchfall und einer Übersorgung mit Vitamin A. Die Haupt-Energiequelle für Hunde ist Fett.

Füttern Sie artgerecht! Dann vermeiden Sie viele Schäden und ersparen sich manchen Ärger und hohe Kosten.


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